Unsere „Dorf Saarn reist…" Gruppenreise führte uns dieses Jahr nach Spanien – Andalusisches Temperament hautnah

09.-16. März 2025

Andalusien ist nicht nur durch Lebenslust gekennzeichnet, sondern betört die Besucher mit seiner Landschaft und seinem reichen kulturellen Erbe. Hier kann man die historische Kulisse von Andalusiens Glanzzeit sehen als sich Abend- und Morgenland begegneten. Wir sahen maurische Paläste, Burgen, Moscheen, orientalische Gärten, Weideflächen der Kampfstiere, weiße Dörfer und endlose Olivenhaine. Beim Flamenco ließen wir uns die Sangria schmecken und wurden in Jerez in die Geheimnisse des Sherrys eingeweiht.

1. Tag: Deutschland - Málaga

Unsere „Dorf Saarn reist…“ Gruppenreise startete in Düsseldorf und wir flogen nonstop nach Málaga. Am Flughafen wurden wir von Carmen, unserer örtlichen Reiseleitung, begrüßt. Gemeinsam fuhren wir nach Benalmádena und bezogen unsere Zimmer für die erste Nacht. Nach dem Abendessen gab es erstmal einen Begrüßungstrunk – eine sehr leckere Sangria – und eine kurze Kennlernrunde.

2. Tag: Málaga – Zentrum der Künstler – Granada

Nach der ersten Nacht machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Málaga. Mit über 500.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Andalusiens, ist Málaga eine Stadt, die Schönheit, Kultur und Sonne auf eine faszinierende Weise verbindet.

An der Mittelmeerküste Costa del Sol gelegen, verfügt Málaga über 16 Strände, ist aber auch eine Stadt der Kunst und Geschichte. Vom römischen Theater „Teatro Romano“ bis zur maurischen Alcazaba, von der gotischen Kathedrale „Santa Iglesia Catedral“ bis zum Picasso-Museum bietet Málaga ein vielfältiges kulturelles Erbe.

CPS REISEN | Andalusien 2025 | Reisebericht |
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Vom Castillo de Gibralfaro, einer Ruine auf dem Burgberg, hatten wir einen großartigen Blick auf die Stadt und die weitläufig angelegten Hafenanlagen. Wir spazierten durch die lebendigen Straßen am Museo Picasso und an der Kathedrale „Santa Iglesia Catedral“ vorbei, bestaunten die von Blumenständen gesäumte Flaniermeile Alameda Principal und aßen Tapas im El Pimpi, einer typisch andalusischen Bodega, deren Eigentümer der legendäre Antonio Banderas ist. Málaga ist eine Stadt, die mit ihrem Charme und ihrer Vitalität überrascht und begeistert.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Granada und konnten unterwegs unzählige Olivenfelder sehen.

3. Tag: Die Alhambra – Wahrzeichen Granadas und ganz Andalusiens

Am nächsten Morgen stand das Highlight Granadas auf dem Programm: die Alhambra. Granada war einst eine maurische Residenzstadt und wurde von den Nasriden, einem maurischen Stamm, gegründet. Heute ist Granada Universitäts- und Provinzhauptstadt. Von unserem Hotel konnten wir fußläufig zum Eingang der Alhambra gehen und trafen dort auf unseren Guide. Die ehemalige Königsstadt der Nasriden, die heutige Alhambra – Weltkulturerbe der UNESCO – liegt auf dem Sabica Hügel. Heute sind noch die Alcazaba, die Wehrmauern mit verschiedenen Toren, und der prunkvolle Fürstenpalast erhalten. Der älteste Teil der Anlage, die Alcazaba, diente als Festung, Kaserne, Waffendepot und Gefängnis. Die wahre Schönheit des Fürstenpalastes offenbart sich erst im Innern.

Zauberhafte Innenhöfe, Säle, Säulengärten, Brunnen und Rinnsale. Elegante Arkaden mit filigraner Stuckverzierung bilden den Vorbau zum Empfangssaal und zum Thronsaal. Über eine Zypressenallee erreichten wir die prächtige Gartenanlage Generalife. Von da hatten wir einen wunderbaren Blick auf Albaicin, das ehemalige maurische Wohnviertel, welches heute auch ein Weltkulturerbe der UNESCO ist.

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Das benachbarte Sacromonte ist ein altes Zigeunerviertel, wo man immer noch die Cuevas, die berühmten Höhlenwohnungen der Calé, der Zigeuner, findet, die bis zum heutigen Tage bewohnt sind.

Im Anschluss fuhren wir zum Albaicín Viertel und spazierten durch die engen Gassen zum zentralen Platz, des Plaza Larga. Von der Aussichtsterrasse der Kirche San Nicolás genossen wir den Blick auf die Alhambra, gerahmt von den Gipfeln der Sierra Nevada.

Im Casa Gabriel haben wir uns mit Tapas gestärkt. Danach ging es in die Altstadt von Granada. In ihren Gassen verbergen sich arabische Bäder und Teestuben, Basare, Kathedralen und Klöster. Zahlreiche kleine Läden verkaufen hier traditionelle Produkte und Souvenirs. Nach einem entspannten Spaziergang ging es zurück zum Hotel.

Nach dem Abendessen wurden einige Gruppenteilnehmerinnen noch einmal ins Albaicín Viertel gefahren, da wir dank unserer lieben Reiseleitung Carmen, eine feurige Flamenco-Show geboten bekamen. Die spanischen Zigeuner, Gitanos genannt, haben eine lange Flamenco-Tradition. Die Gitanos entwickelten eine Mischung aus traditionellem spanischem Flamenco und arabischem Bauchtanz.

4.Tag: Córdoba – Schmelztiegel der Kulturen und Zentrum der Reitkunst

Unser vierter Tag führte uns nach Córdoba. Einst war Córdoba der strahlende Mittelpunkt des Kalifats von Al-Andaluz. In der Metropole am Rio Guadalquivir blühten einst Kultur, Wissenschaft und Handel. Der gepflegte Altstadtkern, rund um die Mezquita - Cathedral von Córdoba, mit seinen verwinkelten Gassen im ehemaligen jüdischen Viertel, La Judería, wird auch heute noch von den unzähligen Besuchern aus aller Welt besichtigt.

Wir spazierten zunächst über die Römerbrücke, die beide Flussseiten verbindet und hatten ein wenig Zeit, um uns in dieser bezaubernden Stadt umzusehen.

Ein paar von uns besichtigten auf einem kleinen Rundgang die bekannten Patios von Córdoba. Diese kleinen Innenhöfe sind bekannt für ihre üppige Bepflanzung, bunt geschmückten Wände und dekorativen Brunnen.

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Mit der örtlichen Reiseleitung besichtigten wir die kostbare Hinterlassenschaft der Mauren – die Mezquita. Wir spazierten durch den einstigen Vorhof, den Orangenhof (damals das rituelle Bad), bestaunten den Glockenturm, in dessen Inneren sich das originale Minarette befindet. Zu den grandiosesten Kostbarkeiten der Mezquita zählen heute der sogenannte Wald der Tausend Säulen (scheinbar unendlich viele Marmorsäulen, die Hufeisenbögen tragen, die wiederum den Effekt erzeugen, als stünde man vor einem dichten Wald) sowie die diversen Gebetsräume, wie z.B. der Mihrab.

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Im Anschluss flanierten wir durch die vielen Gassen, bestaunten das Denkmal eines jüdischen Bürgers – Moses Maimonides und besichtigten eine Synagoge.

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Nach einer kurzen Pause im Hotel, ging’s zurück in die Altstadt zum Abendessen in die La Posada Del Caballo Andaluz. Anschließend zog es uns weiter in die Königlichen Stallungen Alcázar de los Reyes Cristianos, um die Pferdeshow der majestätischen, andalusischen Pferde anzusehen. Das Fotografieren während der Show war leider verboten.

5.Tag: Königliches Sevilla

Der neue Tag brachte uns nach Sevilla. Sevilla, Hauptstadt Andalusiens und der Provinz Sevilla, ist ein begehrtes Ziel vieler Besucher aus der ganzen Welt. Die moderne Metropole präsentiert sich malerisch und hektisch, lebhaft und verträumt. Mit seinen historischen Attraktionen, wie der Kathedrale mit der berühmten Giralda – dem Glockenturm, das berühmte Altstadtviertel „Barrio de Santa Cruz, der Königspalast „Alcázar“ mit seinen Gärten, die Stierkampfarena „Plaza de Toros“, die „Plaza de España“, ein Halbkreisförmiges Gebäude, welches an die 48 Provinzen in Spanien erinnern soll, die Holzkonstruktion „Las Setas“ mit dem 360° Blick und natürlich das lebhafte Flair in den Gassen mit den vielen verlockenden Tapas-Bars bietet Sevilla seinen Besuchern eine beeindruckende Vielseitigkeit.

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In strömendem Regen sind wir zu den „Las Setas“ gegangen und konnten, trotz Regen, einen wunderbaren Ausblick über die Stadt genießen.

Mittags haben wir bei Flamenco-Musik eine Paella probiert und sind anschließend bei strahlendem Sonnenschein durch die bezaubernde Altstadt spaziert. Wir besichtigten die Kathedrale „Catedral de Santa Maria de la Sede“ und hörten unserer wunderbaren örtlichen Reiseleiterin Mercedes zu, die über die Geschichte und die Grabstätte von Cristóbal Colón erzählte.

Nachdem wir unsere Hotelzimmer bezogen hatten, gab es Zeit zur freien Verfügung. Wir spazierten durch das Viertel Triana und suchten uns eine typisch spanische Tapas-Bar mit vielen Einheimischen, um hervorragende Tapas zu Essen. Danach gab es noch einen Verdauungsspaziergang bei Nacht am Flussufer des Guadalquivir.

6.Tag: Auf der Route der Weißen Dörfer nach Jerez

Heute ging es nach Ronda und Jerez de la Frontera. Ronda thront auf einem Hochplateau. Die Altstadt und Neustadt sind getrennt und werden von einer eindrucksvollen Brücke über der knapp 200m tiefen Schlucht des „El Tajo“ (der Steilhang) verbunden.

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Die hübsche Bergstadt mit ihrer traditionsreichen Stierkampfarena und den malerischen Gässchen lockt viele Besucher an. Wir bummelten durch die Gassen, aßen leckere Tapas oder tranken leckeren Kaffee.

Auf dem Weg nach Jerez de la Frontera sahen wir wieder unfassbar viele Olivenfelder.

In der Bodega „Fundador“, der ersten Weinkellerei in der Region Jerez, bekamen wir zunächst eine Führung zur Herstellung von Branntweinen und Sherry und anschließend eine Kostprobe der verschiedenen Sherry-Sorten mit einem kleinen Tapas-Imbiss.

Der Weg nach Puerto de Santa María, wo unser hübsches Hotel war, war nicht weit.

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Wir spazierten am Flussufer des Rio Guadalete bis zum Zentrum und bestaunten die vielen verkleideten Menschen sowie die Musik des Stadtfestes.

7.Tag: Von CádIz über Gibraltar nach Malaga

Nachdem Frühstück ging die Fahrt bei traumhaftem Sonnenschein nach Cádiz.

Umschlungen vom Atlantik ist die Provinzhauptstadt Cádiz mit einer 9km langen Landzunge mit dem Festland verbunden. Die älteste Stadt der Iberischen Halbinsel ist die weißeste und die älteste der andalusischen Städte. Die kompakte und charmante Altstadt mit ihren historischen Gebäuden, Schutzmauern, Festungen, Kirchen und schattigen Gassen bezaubert und schafft gleichzeitig eine eigenwillige Atmosphäre. Das Ambiente der Altstadt ist lebhaft und die schnurgeraden Gassen, die sich zu schön angelegten Plätzen öffnen, laden zum Bummeln ein.

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Nach einem Orientierungsspaziergang haben wir die kurze Freizeit sehr genossen.

Danach fuhren wir durch das grüne Hinterland zur britischen Kronkolonie in der Bucht von Algeciras – nach Gibraltar.

Für die strengen Kontrollen benötigt man einen Personalausweis oder Reisepass. Sehenswert ist das Höhlensystem St. Michael’s Cave oder die Fahrt mit dem Cable Car zu den freilebenden Affen am Felsen. Ansonsten kann man zollfrei günstig einkaufen, sollte aber die Ausfuhrbestimmungen einhalten. Der Rückweg über das Rollfeld des Flughafens von Gibraltar war sehr spannend.

Die Weiterfahrt nach Benalmádena zu unserem letzten Übernachtungshotel führte an der Küste entlang, so konnten wir viele hübsche Ausblicke auf das Meer genießen.

Nach dem Abendessen gab es eine lustige Abschlussrunde und spannende Geschichten zur Reise.

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8.Tag: Rückflug nach Deutschland

Und schon war er da, unser letzter Tag in Andalusien. Der Vormittag war zur freien Verfügung und bevor es zum Flughafen ging, konnten wir unsere lieben Reiseleiterin Carmen verabschieden. Adiós Andalucía y hasta la próxima.

Mein Fazit: Andalusien ist immer eine Reise wert. Egal, ob man an einem der traumhaften Strände einfach nur Badeurlaub machen möchte oder ob man die kulturellen Schätze besichtigen will. In Andalusien gehen die Uhren im erholsamen Takt des Südens, deshalb lassen Sie sich vom Charme der andalusischen Lebensart verzaubern. Ich war jedenfalls nicht das letzte Mal da und freu mich auf eine Wiederholung mit leckeren Tapas, einem Cortado und vielen neuen Eindrücken.

Ihre Lucie Wenselowski Team CPS-REISEN